Saison 2005
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Inhalt

03/12/2005     Vizemeisterschaft in der Landesliga Nord für die Weißenburger Ringer durch 24:12- Sieg gegen den 1. AC Bayreuth im letzten Kampf der Saison 2005

26/11/2005     29:10-Erfolg der Weißenburger Ringer im vorletzten Kampf der Landesligasaison gegen RSC Rehau

19/11/2005     28:8-Erfolg der Weißenburger Ringer beim letzten Heimkampf der Saison

 

19/11/2005     Thomas Hitz verlässt als Aktiver die Ringermatte

12/11/2005     Schülerringer bei Nachwuchsturnier in Erlangen erfolgreich

12/11/2005     21:18-Erfolg der Weißenburger Ringer gegen den Tabellenführer der Landesliga Nord

 

05/11/2005     Ringer des TSV 1860 Weißenburg erreichen gegen den ASV Hof ein 20 zu 20 Unentschieden

29/10/2005     Wieder unglückliche 17:18-Niederlage im zweiten Duell gegen den SC Oberölsbach

22/10/2005     Die Weißenburger Ringer unterliegen zu Beginn der Landesligarückrunde

                      der Bundesligareserve des AC Lichtenfels mit 15:21

 

15/10/2005     Knappe 19:20-Niederlage der Weißenburger Ringer im letzten Kampf der 

                        Landesligavorrunde gegen den AC Bayreuth

 

08/10/2005     24:12-Erfolg der Weißenburger Ringer im vorletzten Kampf der 

                        Landesliga-Vorrunde

 

01/10/2005     Weißenburger Ringer erreichen in Erlangen ein Unentschieden

 

24/09/2005     Die Weißenburger Ringer besiegen sensationell den Spitzenreiter der 

                        Landesliga Nord 

 

17/09/2005     26:11-Erfolg der Weißenburger Ringer im ersten 

                        Auswärtskampf der Landesliga Nord

10/09/2005    Unglückliche 17:18-Niederlage im zweiten Heimkampf

03/09/20 05    Auftaktsieg in der Landesliga

12/06/2005    Freundschaftsturnier der Ringer in Österreich

30/04/2005    Weißenburger Nachwuchsringer waren beim Rudolf-Rotter-Turnier erfolgreich

04/04/2005    Bambinitraining ein voller Erfolg

 

15/02/2005    Bei den Bayerischen Meisterschaften: Einmal Silber, einmal Bronze

20/01/2005    Dreimal Silber, zweimal Bronze in Neumarkt

18/12/2004    Saisonabschluß Bilanz

 

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03/12/2005     Vizemeisterschaft in der Landesliga Nord für die Weißenburger Ringer durch 24:12- Sieg gegen den 1. AC Bayreuth im letzten Kampf der Saison 2005

 

Mit einem souveränen 24:12-Erfolg stürmten der TSV 1860 Weißenburg in der Tabelle der Landesliga Nord auf den zweiten Platz und sicherten sich im letzten Kampf die Vizemeisterschaft hinter dem SC Oberölsbach.

 

Roland Scheibe in der Klasse bis 55 kg fackelte nicht lange mit seinem Gegner. Schon nach 1 min legte er seinen Bayreuther Gegner aufs Kreuz.(Zwischenstand 4:0)

Im Schwergewicht tat es ihm Kemal Öztas gleich schulterte Andreas Brodt nach deutlicher Punkteführung, was zu einer komfortablen 8:0-Führung führte.

In der 60kg-Klasse stand Tigran Abrahamijan gegen Alexander Resler auf der Matte. Abrahamijan zeigte keinerlei Schwächen und erreichte mit insgesamt 15 Wertungspunkten einen ungefährdeten Dreirundensieg.(11:0)

Dieter Hilpert, der wieder in die 96kg-Klasse aufrückte, war seinem Gegner Markus Kürzdörfer weit überlegen und schulterte ihn noch in der ersten Minute bei einer 6:0 Punkteführung. (15:0)

Matthias Lutz, in der klassischen 69kg-Klasse kämpfend, ging konzentriert zu Werke und überzeugte technisch wie taktisch. Lutz erreichte gegen Michail Thomas einen ungefährdeten Dreirunden-Punktsieg.(18:0)

In der 84 kg-Klasse Freistil stand Christian Will dem starken Tamerlan Gobaev gegenüber. Der Bayreuther Freistilspezialist ließ dem Weißenburger, der alles versuchte, nicht die Möglichkeit zum Punkterfolg zu kommen und gewann ungefährdet.(18:4)

Im Leichtgewicht Freistil hatte Peter Wägemann ebenfalls mit Aravat Gueoev einen starken Russen zum Gegner. Leider ohne echte Chance musste Wägemann nach drei Runden den kürzeren ziehen.(18:7)

Jörg Dinkelmeyer kämpfte in der 84 kg-Klasse griechisch-römisch gegen Igor Wolf. Nach jeweils zwei gewonnen Runden, musste der längste Kampf des Abends in der fünften Runde entschieden werden. Dank seiner gute Ausdauer konnte Dinkelmeyer mit einer Einserwertung den Kampf zu seinen Gunsten entscheiden.(21:9)

 

In der Gewichtsklasse 74kg-griechischrömisch stand Erik Khachaturov gegen Alexander Badewitz auf der Matte. An diesem Abend zeigte der Georgier im TSV-Trikot eine Topleistung und gewann überlegen nach drei Runden.(24:9)

Tobias Köbler kämpfte gegen Johann Eitel. In einem ausgeglichenen Kampf musste Köbler allerdings eine knappe Punktniederlage einstecken.(Endstand 24:12)

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26/11/2005     29:10-Erfolg der Weißenburger Ringer im vorletzten Kampf der Landesligasaison gegen RSC Rehau

 

Die Ringer des TSV 1860 haben am Samstag im vorletzten Kampf der Landesligasaison acht Einzelkämpfe gewonnen und mit dem Endergebnis von 29:10 den dritten Platz in der Gruppe Nord untermauert.

In einem vorgezogenen Kampf standen sich im Weltergewicht Erik Khachaturov und Ayhan Büllbüllü gegenüber. In einem spannenden Kampf konnte der für Weißenburg startende Georgier die Oberhand behalten und gewann mit 3:1 Runden. (Zwischenstand 3:1)

In der 55kg-Freistil-Klasse hatte Roland Scheibe nicht viel Mühe. Mit einem Kopfzug bügelte er seinen Gegner Kevin Schulze auf die Matte. (7:1)

Im Schwergewicht stand Kemal Öztas gegen den RSC- Routinier Jürgen Witter auf der Matte. Durch seine Schulterverletzung gehandicapt, war Öztas nicht in der Lage, seinem Gegner  entscheidend etwas entgegen zu setzen. Der TSV-ler verlor nach drei knappen Runden.(7:4)

In der 60kg-Klasse überzeugte einmal mehr Tigran Abrahamijan. Gegen Dimitri Fichter machte er in der zweiten Runde alles klar und schraubte den Rehauer auf beide Schultern.(11:4)

In die 96kg- Klasse war für Weißenburg Benjamin Lemke auf de Matte. Gegen den starken Ausländer Karban jedoch hatte Lemke keine reelle Chance zu bestehen und verlor.(11:8)

Bei einem Pausenstand von 11:8 Punkten für Weißenburg trat nun Matthas Lutz gegen den Rehauer Trainer Udo Hermer an. Voll konzentriert und gut eingestellt sicherte sich Lutz die erste Kampfrunde mit 5:1. Im zweiten Kampfabschnitt bewies der Weißenburger Greco-Spezialist seine technische Stärke und wurde nach einer 7:0-Führung sogar Schultersieger.(15:8)

In der 84 kg-Klasse freistil stand Dieter Hilpert dem Rehauer Torsten Gärtner gegenüber. Der Dettenheimer ging ab der ersten Kampfrunde schonungslos zu Werke. Nachdem er die vorzeitig mit 6:0 gewonnen hatte, startete Hilpert voll durch, und rang seinen Gegner nochmals mit 7:0 und 7:0 überlegen nieder.(19:8)

Peter Wägemann stand in der zweiten 66kg-freistil-Klasse Michael Böhm gegenüber. Der Weißenburger Leistungsträger kam schnell zu einer komfortablen Punkteführung. Nach einer Unachtsamkeit witterte der Rehau nach einer Konteraktion die Siegchance und brachte Wägemann an den Rande eine Schulterniederlage. Der TSVler befreite sich im Anschluss aus der gefährlichen Lage, musste aber die erste Runde mit 6:5 Punkten abgeben.

In den Runden 2 bis vier jedoch ließ Wägemann nichts anbrennen und startete ein technisches Feuerwerk. So gingen alle drei Runden (7:0, 6:3 und 6:0) an den starken Weißenburger (22:9)

In der Gewichtklasse bis 84kg griechisch-römisch stand Jörg Dinkelmeyer dem Rehauer Schnabel gegenüber. Wieder wurde für den Weißenburger die „Erstrundenschwäche“ zum Verhängnis und er verlor mit 4:0. Danach wurde allerdings der Kampfgeist Dinkelmeyers geweckt, der die folgenden drei Runden allesamt mit jeweils 2:0-Punkten für sich entscheiden konnte.(25:10)

In alter Stärke lieferte an diesem Abend auch Tobias Köbler einen sehenswerten Kampf. Im letzten Fight des Abends begann der Weißenburger zwar verhalten gegen den Rehauer Rolf Schulze und verlor Runde eins. In Folge erkämpfte sich Köbler Runde zwei mit 5:0 und Runde drei mit 4:1 und erreichte konditionell überlegen in der vierten Runde einen viel umjubelten Schultersieg.( Endstand 29:10)

 

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19/11/2005     28:8-Erfolg der Weißenburger Ringer beim letzten Heimkampf der Saison

Verabschiedung von Thomas Hitz und Ehrung von Manfred Lutz

 

Die Ringer des TSV 1860 haben im letzten Heimkampf der Landesligasaison gegen den TV 1848 Erlangen einen ungefährdeten 28:8-Erfolg errungen. Damit stellten die Weißenburger wieder einmal ihre Heimstärke unter Beweiß und belegen weiterhin den dritten Platz hinter Zirndorf und Oberölsbach in der Tabelle.

Im Anschluß an den bravourösen Kampf vor ca. 120 Zuschauern wurde Thomas Hitz als aktiver Ringer verabschiedet, der seine 30 Jahre lange Ringerkarriere auf der Matte siegreich beendete.  Für seine Dienste um die Mannschaft und den einzigartigen Einsatz für die Ringerabteilung wurde auch Manfred Lutz geehrt, der als Teamchef und Betreuer im Einsatz ist.

In der Klasse bis 55 kg waren die Gäste aus Erlangen unbesetzt, so dass die Punkte auf das Konto der Weißenburger gingen .(Zwischenstand 4:0)

Kemal Öztas kämpfte im Schwergewicht gegen Tobias Nendel. Öztas konnte sich souverän die ersten beiden Runden sichern, musste jedoch im dritten Kampfabschnitt dem Erlangener die Punkte überlassen. Von seiner Schulterverletzung gezeichnet und vor der Entscheidung den Kampf wegen Verletzung zu beenden, holte der Hilpoltsteiner noch mal alles aus sich heraus und konnte seinen Gegner doch mit 3:1 Runden besiegen.(7:1)

In der 60kg –Klasse stand der Armenier Tigran Abrahamian dem jungen Max Strampfer gegenüber. Der Mattenfuchs aus Weißenburg zeigte einmal mehr sein ganzes Kännen und siegte ohne Punktverlust.(10:1)

Dieter Hilpert hatte in der 96-kg-Klasse Raphael Riedel zum Gegner. Der Dettenheimer war in diesem Kampf überragend und ließ ebenso wie Abrahamian keinen Punktgewinn des Gegners zu und siegte deutlich.(13:1)

Matthias Lutz, der von seiner Schulterverletzung kuriert ist, kämpfte wieder in der Gewichtsklasse bis 66kg-griechisch-römisch. Schon in der ersten Runde gelang es Lutz in einzigartiger Manier schöne Techniken zu landen und seinen Gegner bei einem Punktestand von 8:0 zu schultern.(17:1)

In der zweiten Leichtgewichtsklasse kämpfte Peter Wägemann im freien Stil gegen den starken Sven Bachmann. Hochmotiviert war Wägemann nicht zu bremsen und setzte den Erlangener ständig unter Druck. Mit drei gewonnen Runden unterstich Wägemann seine gute Form und fuhr die Punkte ein.(20:1)

Jörg Dinkelmeyer stand gegen Sebastian Claußnitzer auf der Matte. Die erste Runde endete punktlos, so dass der Zwiegriff entscheiden musste. Dabei wurde der Weißenburger wegen einer falschen Fassart mit einem Strafpunkt verwarnt. Auch die zweite Runde ging mit 3:0-Punkten an den Erlanger, ehe Dinkelmeyer in Runde 3 den Kampf zu drehen versuchte. Mit dem Gongschlag erreichte der TSVler den Rundengewinn. Nach gewonnener Runde 4 mußte nun die Entscheidung fallen. In einem dramatischen Finale verlor Dinkelmeyer in der letzten Sekunde den entscheidenden Angriff und damit den Gesamtsieg.(22:4)

Christian Will kämpfte in der 74kg-Klasse griechisch-römisch. Eine schöne Wurftechnik brachte den Weißenburger in Führung. Mit einer starken Leistung konnte der körperlich starke Will seinen Gegner zweimal clever kontern, was zum gefeierten Punktsieg gegen den Erlangener Oliver Dill reichte. (25:5)

In der 74-Freistilklasse zeigte Tobias Köbler eine gute Leistung und eine ansteigende Form. Gegen den starken Oliver Krieger musste der Weißenburger lediglich eine knappe Punktniederlage einstecken.(25:8)

Im letzten Kampf des Abends stand noch einmal Thomas Hitz auf der Matte. In seinem Abschiedskampf gegen Martin Ackermann konnte der Weißenburger mit 8:2, 6:0, 6:1-Punkten noch einmal seine Stärke demonstrieren und wurde von den vielen Weißenburger Zuschauern gefeiert.(28:8)

Bei der anschließenden Verabschiedung bedankte sich Hitz bei den treuen Zuschauern und der Mannschaft.

Der TSV 1860 belegt derzeit den dritten Platz in der Landesliga Nord. Zuletzt stehen die Weißenburger noch in Rehau (26. 11.) und in Bayreuth (03.11.) auf der Matte.

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19/11/2005     Thomas Hitz verlässt als Aktiver die Ringermatte

 

Das wohl größte Ringertalent der Weißenburger Ringerabteilung der letzten Jahrzehnte Thomas Hitz zieht sich nach dreißig Jahren aus dem aktiven Ringkampfsport zurück.

Heute Abend um 19:30 Uhr wird Thomas Hitz zum letzten Mal als Aktiver auf der Ringermatte in der Landesliga gegen den TV Erlangen zu sehen sein.

Im zarten Alter von sechs Jahren begann Thomas Hitz im Jahr 1974 unter der Leitung von Übungsleiter Rudolf Rotter mit dem Ringen. Motiviert und angetrieben von seinem ebenfalls im Ringen sehr erfolgreichen Vater Fritz Hitz und seiner Mutter Ursula Hitz, seiner Zeit Kunstkraftsportlerin beim TSV Weißenburg, wurde das Talent entdeckt und gefördert.

Mit Trainer Gottlieb „Goppa“ Dinkelmeyer, der in den Folgejahren auch Michael Kerczyinski (1. Platz), Simon Lackner (2. Platz) und Michael Inderst (1. Platz) an die deutsche Spitze führte, begann Thomas Hitz

Bei seinem ersten Schülerturnier in Nürnberg und belegte prompt den 1. Platz in der Gewichtsklasse bis 21 kg. Es folgten gleich zu Beginn seiner Karriere mehrere erste Plätze bei Erstlings- und Schülermeisterschaften und sogar der Titel des Bayerischen Meisters 1979 in Hof, wo er sich prompt für die deutsche Meisterschaft in Elgershausen qualifizierte. Bei seiner ersten Teilnahme beim größten nationalen Turnier belegte Thomas Hitz den undankbaren 4. Platz in der Gewichtsklasse bis 25 kg, doch schon ein Jahr später konnte er sich der jetzt bayerische Doppelmeister (beide Stilarten) über die gewonnene deutsche Vizemeisterschaft im Freistil freuen.

Im Jahr 1980 setzte Thomas Hitz zum Höhenflug an. Nach gewonnener bayerischer Meisterschaft in Unterföhring (Freistil) und dem 2. Platz in Kehlheim (Griechisch-römisch) blieb er auch bei internationalen Turnieren in Penzberg, Seeheim und Darmstadt ungeschlagen. Zudem erhielt Thomas mit dem Turniersieg und acht Schultersiegen in Darmstadt die Auszeichnung zum technisch besten Ringer und eine Parisreise als Prämie.

Bei der deutschen Jugendmeisterschaft (Freistil) in Bremen krönte Hitz seine sportliche Siegesserie mit dem 1. Platz in der Gewichtsklasse bis 29 kg.

Ein Jahr später konnte das große Ringertalent beide bayerischen Meisterschaften gewinnen und seinen deutschen Meistertitel in München verteidigen, wobei er aber in der anderen Stilart (Griechisch-römisch) und in der Gewichtsklasse bis 31 kg antrat. Dabei erhielt Hitz eine Ehrenurkunde des Bayerischen Kultusministeriums.

Auch 1982 gelang es dem Weißenburger beinahe den Dreierpack zu wiederholen, doch musste Hitz im deutschen Meisterschaftsfinale einem anderen den Vortritt lassen.

Ein weiteres Highlight war 1982 ein TV-Auftritt in der damaligen Sportsendung „Pfiff“, wo Thomas neben Ringergrößen, wie Weltmeister Martin Knosp und Adolf Seeger auftrat.

In den folgenden Jahren riss die Erfolgsgeschichte des Thomas Hitz nicht ab, obwohl er jetzt auch bei den Junioren und ab 1984 auch bei den Senioren mitmischte, wo er sich in Berchtesgaden prompt auch den zweiten Platz bei der bayerischen Seniorenmeisterschaft sicherte. Bei den zahlreichen Teilnahmen an mittelfränkischen, bayerischen und deutschen Meisterschaften wurde Hitz noch deutscher Vizemeister der Jugend A in Stuttgart (Griechisch-römisch), woraufhin er sich in Schifferstadt bei einem Ausscheidungsturnier zur Junioren-Weltmeisterschaft den dritten Platz erkämpfte.

Neben seiner einmaligen Erfolgsbilanz bei Einzelmeisterschaften, darunter unzähligen gewonnenen Bezirksmeisterschaften und insgesamt 13 Bayerische Meister- und 5 Vizemeistertitel war der zweimalige deutsche Meister und dreimalige Vizemeister ein sehr erfolgreicher und geschätzter Mannschaftsringer.

In der Seniorenmannschaft des TSV Weißenburg in der Bayernliga war Thomas Hitz immer ein „Siegringer“ in den leichten Gewichtsklassen. 1990 wechselte der TSV-Ringer Hitz zum damaligen Zweitbundesligisten SV Siegfried Hallbergmoos, wo er sehr erfolgreich im Leichtgewicht gerungen hat und mit seiner freundlichen und kollegialen Art eine Stütze der Mannschaft geworden ist.

1992 wechselte Hitz innerhalb der 2. Bundesliga für eine Saison zum damaligen Aufsteiger TV Unterdürrbach, wo er ebenso zum Erfolgsgaranten wurde. In der Saison 1993 kehrte Hitz wieder zurück nach Weißenburg, wo er sehr erfolgreich die Weißenburger Riege unterstützte und sie unter der Leitung seines Vaters Fritz Hitz 1997 zurück in die Bayernliga führte. Thomas Hitz, der nach dem Rückzug seines Vaters aus dem Traineramt selber die Zügel der Seniorenmannschaft in die Hand nahm, hat den Namen der Weißenburger Ringerabteilung wie kein anderer weit über die bayerischen Grenzen hinaus getragen. So war sein Einsatz in der 2. Bundesliga und die Teilnahme an insgesamt acht deutschen Meisterschaften eine sehr beachtliche Leistung.

Der studierte Diplomingenieur Thomas Hitz ist mittlerweile verheiratet und Vater eines 2-jährigen Buben, namens Maximilian, der sicherlich genauso wie Thomas in die Fußstapfen seines Vaters treten wird. Hitz hat letztes Jahr die Entscheidung getroffen, seine dreißigjährige erfolgreiche Laufbahn zu beenden und die Ringerschuhe an den Nagel zu hängen.

Inwiefern Thomas Hitz außerhalb der Matte der Ringerabteilung zur Verfügung stehen wird, bleibt abzuwarten.

Die Ringerabteilung bedankt sich für viele schöne Kämpfe und die tollen Erfolge eines waschechten Ringertalentes.

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12/11/2005     Schülerringer bei Nachwuchsturnier in Erlangen erfolgreich

Am vergangenen Wochenende starten insgesamt acht Schüler der Ringerabteilung des TSV 1860 Weißenburg bei einem Nachwuchsturnier beim TV Erlangen. An diesem Turnier  starteten 120 Jugendliche von 12 verschiedenen bayerischen Vereinen.

Für einige war es das erste Mal, dass sie bei einem Turnier auf der Matte standen und um so beachtlicher sind die erzielten Platzierungen. Insgesamt gab es drei 3. Plätze, drei Aktive landeten auf dem 6. Platz und zwei belegten den siebten Rang.

Für den TSV 1860 Weißenburg starteten Elisabeth Michel (21 kg, 9 Teilnehmer), Simon Will (21 kg, 9 Teilnehmer), Felix Streng (28 kg, 6 Teilnehmer), Johannes Michel (31 kg, 11 Teilnehmer), Simon Wallmüller (31 kg, 11 Teilnehmer), Alexander Roth (34 kg, 8 Teilnehmer) und Niclas Enderlein (31 kg, 11 Teilnehmer).

Die Schülerringer kämpften zum Teil hervorragend und zeigten, dass sie die Griffaktionen, die sie im Training erlernt haben, auch im Wettkampf anwenden bzw. umsetzen können.

Sehr erfreulich war auch, dass sämtliche Eltern ihren Nachwuchs zum Turnier begleiteten und ihre Kinder während der einzelnen Kämpfe eifrig anfeuerten.

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12/11/2005     21:18-Erfolg der Weißenburger Ringer gegen den Tabellenführer der Landesliga Nord

 

Die Ringer des TSV 1860 haben im Auswärtskampf gegen den Tabellenführer der Landesliga und Aufstiegsaspiranten TSV Zirndorf eine klasse Mannschaftsleitung geboten und verdient einen achtbaren 21:18-Sieg errungen. Dabei konnten die Weißenburger Mattencracks wie in der Vorrunde (18:17) als einzige Mannschaft der Landesliga die Zirndorfer besiegen. 

In einem vorgezogenen Kampf kämpfte Tobias Köbler in der 74-Freistilklasse gegen den starken Griechen Souleimanidis. Köbler, der auf Grund seiner Knieverletzung noch Trainingsrückstand hat kämpfte tapfer, obwohl es nicht zum Sieg reichte.(Zwischenstand 0:3)

In der 55kg-Freistil-Klasse kämpfte Roland Scheibe gegen Marco Sandeck. Nach zwei verlorenen Runden legte der Weißenburger zu und konnte einen siegbringenden Kopfzug ansetzen. (4:3)

Kemal Öztas kämpfte im Schwergewicht gegen den Trainer der Gastgeber Gerd Felbinger. In einer punktentscheidenen Situation am Mattenrand verletzte sich der Hilpoltsteiner so schwer an seiner Schulter, dass er den Kampf nicht fortsetzen konnte.(4:7)

In der 60kg –Klasse stand wieder der Armenier Tigran Abrahamijan auf der Matte. Schon in der ersten Minute startete Abrahamijan voll durch und schulterte seinen Gegner überlegen. (8:7)

Dieter Hilpert hatte in der 96-kg-Klasse Tim Kerscher zum Gegner. Bärenstark agierte Hilpert von Beginn an gegen den 2m-Mann aus Zirndorf und konnte einen ungefährdeten Punktsieg landen.(11:8)

Der junge Artur Rolzing kämpfte in der Gewichtsklasse bis 66kg-griechisch. Er vertrat Matthias Lutz, der noch an seiner Schulterverletzung laboriert. Voll motiviert ging der erst 16-jährige zu Werke, musste aber eine Punktniederlage einstecken. (11:12)

Christian Will, in der 84kg-Klasse ringend, hatte den ehemaligen 04-Nürnberger Waclaw Wielopolski zum Gegner. In einem hartumkämpften Fight konnte der Weißenburger nicht punkten und verlor deutlich. (11:16)

Peter Wägemann hatte Frank Marquart in der Klasse bis 66kg zum Gegner.

Souverän ringend konnte sich der TSVler die erste Runde sichern. In der zweiten Kampfrunde krönte Wägemann seine Spitzenleistung mit einem Schultersieg. (15:16)

Jörg Dinkelmeyer stand gegen den Zirndorfer Mike Gasser auf der Matte. In einem ausgeglichenen Kampf verlor der Weißenburger zwar die erste Runde nach Punkten, konnte sich aber steigern und erkämpfte sich Runde für Runde und schließlich den Verdienten Gesamtsieg.(18:17)

Im letzten Kampf musste es diesmal Erik Khachatourov gegen Jan Wielopolski richten. Schon zu Beginn des Kampfes konnte der Georgier seinen gefürchteten Kopfhüftschwung ansetzen und war dem Schultersieg sehr Nahe. In den beiden folgenden Runden wurde der Kampf noch mal spannend, doch der Weißenburger sicherte sich die entscheidenden Runden und führte den von den Aktiven vielumjubelten Sieg herbei. (Endstand 21:18)

Der nächste und zugleich letzte Heimkampf der Saison 2005 findet nächste Woche am 19. November statt. Zu Gast in der Landkreishalle ist der TV Erlangen.

-Ende- 

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05/11/2005     Ringer des TSV 1860 Weißenburg erreichen gegen den ASV Hof ein 20 zu 20 Unentschieden

 

Am vergangenen Wochenende war in der Landkreishalle die zweite Staffel des Bundesligavereins ASV Hof zu Gast. Die Weißenburger Ringer haben durch Verletzungsbedingte Ausfälle derzeit große Personalprobleme. Längere Zeit sind bereits Stefan Beege und Dominik Mastronicola ausgefallen und in der vergangenen Woche zog sich Mathias Lutz eine Schulterverletzung zu und Erik Kachaturov musste wegen einer Erkältungskrankheit absagen. Hinzu kommt, dass Tobias Köbler in diesem Jahr zweimal am Knie operiert wurde und nach wie vor erhebliche Probleme hat. Obwohl er dadurch kaum trainieren kann, stellt er sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft. 

Neben Dieter Hilpert und Peter Wägemann, waren dieses Mal Jörg Dinkelmeyer, Tigran Abrahamjan und Kemal Öztas diejenigen Aktiven, die jeweils einen Schultersieg erzielen konnten.

In der Klasse bis 55kg war Roland Scheibe zu schwer und so gingen die Punkte an die Hofer. Im Schwergewicht konnte Kemal Öztas seinen Gegner schultern und konnte somit wieder den Ausgleich herstellen.

Tigran Abrahamjan benötigte nur vierzig Sekunden um seine Kontrahenten entscheidend zu besiegen.

Bereits in der nächsten Partie glichen die Gäste mit einem Schultersieg in der Klasse bis 96 kg wieder aus, Benjamin Lemke hielt hier gegen den körperlich überlegenen Matthias Rußner lange Zeit gut mit, doch kurz vor Ende der Kampfzeit musste er sich entscheidend geschlagen geben.

Mit einem weiteren Schultersieg über Manuel Böll in der Klasse bis 66 kg zogen die Hofer auf 12 zu 8 davon.

Nach der Pause erkämpften sich Peter Wägemann, Jörg Dinkelmeyer und Dieter Hilpert in überzeugender Art und Weise jeweils einen Schultersieg und brachen die einheimische Staffel mit 20 zu 12 Punkten in Führung.

Die Gewichtsklasse bis 76kg A konnte von den Weißenburgern nicht besetzt werden und so musste die Entscheidung im letzten Kampf des Abends zwischen Tobias Köbler und Christian Spörl fallen. Zunächst konnte der TSV 1860 Ringer den Kampf ausgeglichen gestalten, doch je länger der Kampf dauerte um so mehr machte den Weißenburger seine Verletzung zu schaffen und er musste eine Niederlage einstecken die letztendlich zum Unentschieden von 20 zu 20 führte.

Die Schülermannschaft unterlag im Vorkampf den TV Unterdürrbach mit 12 zu 23 Punkten.

Für den TSV 1860 Weißenburg holten Julian Felleiter, Michael Wolfshöfer und Vincenzo Pecuraro die Punkte.

 

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29/10/2005     Wieder unglückliche 17:18-Niederlage im zweiten Duell gegen den SC Oberölsbach

 

Auch in der zweiten Begegnung der TSV-Ringer gegen Oberölsbach konnten die Oberpfälzer die Oberhand behalten und einen glücklichen 18:17-Sieg feiern.

 

In der 55kg-Freistil-Klasse konnte Roland Scheibe in einem ausgeglichenen Kampf in der dritten Runde einen blitzsauberen Kopfzug landen und legte seinen Gegner Martin Friede auf die Schultern.(Zwischenstand 4:0)

Stefan Hilpert, wieder in der TSV-Mannschaft, stellte sich dem 120 kg schweren Oberölsbacher Koloss Thomas Seitz. Nach sechs Minuten Kampfzeit musste er aber dem Gegner trotz zufriedenstellender Leistung mit 0:5 Punkten den Sieg überlassen.(4:3)

Tigran Abrahamjan trat in der 60kg-Klasse gegen Thomas Gertloff an. Obwohl Abrahamjan überlegen die erste Runde gewinnen konnte, wurde der Weißenburger in der zweiten Runde ausgekontert und landete unerwartet auf den Schultern.(4:7)

Benjamin Lemke kämpfte in der 96er Klasse Jörg Geitner. Gute kämperischer Einstellung und mutige Kampfesführung reichten dem jungen Weißenburger nicht, die drohende Niederlage abzuwähren.(4:11)

Im Leichtgewicht griechisch-römisch überzeugte wieder Matthias Lutz. Gegen Jürgen Maier konnte Lutz ein nie gefährdeten Punktsieg erringen, bei dem er sogar innerhalb der einer Runde 14 Wertungspunkte erzielen konnte.(7:11)

In der 84 kg-Klasse Freistil stand Dieter Hilpert dem Oberölsbacher Gerhard Burkhardt gegenüber. Gegen den souveränen Freistilringer vom SC konnte der sehr konzentrierte Weißenburger Top-Ringer kampfentscheidende Einserwertungen und damit einen Dreirunden-Sieg erzielen.(10:11)

Peter Wägemann hatte in der zweiten 66-kg-Klasse wieder Michael Gottschalk zum Gegner. Schon wie im Vorkampf hatte Wägemann seinen Gegner voll im Griff und erkämpfte sich sicher eine Rund nach der anderen und brachte mit seinem Sieg die Weißenburger wieder in Führung.(13:11)

Jörg Dinkelmeyer kämpfte in der 84 kg-Klasse griechisch-römisch wieder gegen Matthias Geitner. Nach verlorener ersten Runde hatte Dinkelmeyer die hochkarätige Chance nach einem Kopfzug seinen Gegner zu schultern, doch konnte sich Geitner wieder befreien. Auch die entscheidende dritte Runde konnte sich der Oberölsbacher mit 1:0 sichern und gewann.(13:14)

In der 74-kg-Klasse Griechisch-römisch stand Erik Khachaturov in der Weißenburger Mannschaft. Der Georgier, der unbedingt einen überlegenen Punktsieg erzielen wollte, brachte den Oberölsbacher Markus Gottschalk stark in Bedrängnis, sodass der TSV-ler wegen unsportlichen Verhaltens des Gegners mit einem Sieg durch Disqualifikation belohnt wurde.(17:14)

Im letzten und entscheidenden Kampf hatte Tobias Köbler mit Tobias Stich einen hochmotivierten Ringer zum Gegner.

Der Weißenburger,  der nach Vorrundenniederlage mit zuviel Respekt in den Kampf ging, ließ sich schon nach 20 Sekunden überraschen und wurde geschultert. (Endstand 17:18)

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22/10/2005     Die Weißenburger Ringer unterliegen zu Beginn der Landesligarückrunde der Bundesligareserve des AC Lichtenfels mit 15:21

 

Die Ringer des TSV 1860 haben am Samstag in Lichtenfels den Bundesliga-Vorkampf verloren. Nach einer durchwachsenen Leistung reichte es diesmal nicht den Vorrundensieg zu wiederholen.

Die Vorzeichen standen am Samstag eigentlich ganz gut, so dass die Weißenburger im ersten Kampf bis 55 kg die vollen Punkte einfahren konnten, da Lichtenfels dort unbesetzt war.(Zwischenstand 4:0)

Im Schwergewicht hatte Dominik Mastronicola den starken Tontcho Georgiev zum Gegner. Der Lichtenfelser konnte sich mit jeweils einem Punkt Vorsprung die ersten drei Runden und den Sieg sichern.(4:3)

In der Gewichtsklasse bis 60 kg kam zum ersten Mal in dieser Saison Dominik Bernstein zum Einsatz. Bernstein agierte nicht konzentriert genug um seinem gleichwertigen Gegner Paroli zu bieten und verlor schon nach drei Runden nach Punkten.(4:6)

Ebenfalls seinen ersten Kampf hatte Benjamin Lemke, der mannschaftsdienlich ins Halbschwergewicht aufrückte. Gegen den bundesligaerfahrenen Achim Kraus allerdings stand Lemke auf verlorenen Posten und verlor auf Schulter.(4:10)

In der Gewichtsklasse bis 66kg griechisch stand Matthias Lutz nicht zur Verfügung, so dass kurzfristig Roland Scheibe einsprang. Scheibe versuchte beherzt seinem Gegner alles entgegenzusetzen, doch war Scheibe auf Grund seiner gewichtsmäßigen Unterlegenheit chancenlos.(4:14)

Dieter Hilpert hatte in der 84kg-Freistilklasse Marius Bergmann zum Gegner. Weißenburger agierte von Beginn an offensiv und suchte vorzeitig die Entscheidung. Bereits nach drei Runden war Hilpert erfolgreich und konnte einen deutlichen ungefährdeten Punktsieg feiern.(7:14)

In der zweiten 66kg-Gewichtsklasse stand Peter Wägemann wie im Vorkampf Christof Meixner gegenüber. Wieder konnte Wägemann seine körperliche Fitness unter Beweiß stellen und ließ seinem Gegner keine Chance. Schon in der ersten Kampfrunde legte er seinen Gegner auf die Matte.(11:14)

Der Vorsprung der Korbstädter schmolz mehr und mehr und die ersatzgeschwächten Weißenburger hofften dennoch den Kampf für sich entscheiden zu können.

Jörg Dinkelmeyer (84 kg griechisch-römisch) hatte Jan Höppel zum Gegner. Dem TSVler gelang in der zweiten Runde ein schöner Kopfzug, mit dem Dinkelmeyer einen Schultersieg erreichte.(15:14)

Nun lag es an den letzten beiden Weltergewichtskämpfen, die die Entscheidung bei einem Zwischenstand von 15:14 Punkten für Weißenburg  bringen sollten.

Im Griechisch-römischen Stil stand Manuel Böll Daniel Luptowicz gegenüber. In der ersten Runde allerdings wurde Böll ausgehoben und landete unschön auf dem Brustkorb. Verletzungsbedingt müsste der Weißenburger in Folge dieser Aktion aufgeben.(15:18)

Im letzten Kampf hätte Tobias Köbler gegen Jürgen Fenzlein unbedingt ein Sieg erreichen müssen. Gegen den Routinier allerdings war es dem Weißenburger nicht möglich die entscheidenden Punkte zu erziele, obwohl Köbler in seiner wie gewohnt kämpferischen Manier auftrat. (Endstand 15:21)

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15/10/2005     Knappe 19:20-Niederlage der Weißenburger Ringer im letzten Kampf der Landesligavorrunde gegen den AC Bayreuth

 

Die Ringer des TSV 1860 haben im letzten Vorrundenkampf der Landesligasaison 2005 knapp mit 19:20 Punkten verloren.

In einem bis zum Schluß sehr spannenden Mannschaftskampf besaßen die TSVler nicht das Quäntchen Glück um am Ende als Sieger von der Matte zu gehen.

Tigran Abrahamjan überzeugte einmal mehr und ließ seinen Gegner Umut Aygün keine Chance. Schon in der ersten Kampfminute war er der Schultersieger in der Gewichtsklasse bis 55 kg.(Zwischenstand 4:0)

Im Schwergewicht tat es ihm Kemal Öztas gleich und konnte schon die erste Griffaktion in einen Schultersieg ummünzen, was zu einer komfortablen 8:0-Führung führte.

In der 60kg-Klasse stand Arthur Rolzing gegen seinen Ex-Verein Bayreuth auf der Matte. Gegen Alexander Resler starte Griechisch-Spezialist Rolzing gut und holte sich mit 4:2 die erste Runde. In der 2. und 3. Runden allerdings konnte der junge Weißenburger nicht seine Griffaktion in Punkte umsetzen und wurde mehrere Male ausgekontert, so dass er beide Runden abgab. Mit starken kämpferischen Einsatz und konditioneller Stärke konnte der TSVler schließlich wieder in den Kampf zurückfinden und gewann in einem starken Kampf die letzten beiden Runden 4:0 und 6:0. (11:2)

Christian Will, der wieder in die 96kg-Klasse aufrückte, konnte nicht an die Leistung der letzten Woche anknüpfen und musste seinem Gegner Waldemar Klein den Sieg überlassen. (11:6)

Im Leichtgewicht Freistil hatte der bis jetzt ungeschlagene Peter Wägemann den Starken Ausländer Aravat Gueoev zu Gegner. Leider ohne echte Chance musste Wägemann nach drei Runden den kürzeren ziehen.(11:9)

Jörg Dinkelmeyer kämpfte in der 84 kg-Klasse griechisch-römisch gegen Igor Wolf. In der ersten Kampfrunde wurde Dinkelmeyer mit einem Schleudergriff geworfen und kam in Rückstand. In einer kampfbetonten Auseinandersetzung konnte der Weißenburger allerdings in den folgenden Runden Punkten und einen Sieg für Weißenburg erringen.(14:10).

Matthias Lutz, in der klassischen 69kg-Klasse kämpfend, ging konzentriert zu Werke und überzeugte technisch wie taktisch. Lutz erreichte dadurch einen ungefährdeten Dreirunden-Punktsieg.(17:10)

In der 84 kg-Klasse Freistil stand Dieter Hilpert dem starken Tamerlan Gobaev gegenüber. Der Bayreuther Freistilspezialist ließ dem Weißenburger, der alles versuchte, nicht die Möglichkeit zum Punkterfolg zu kommen und gewann ungefährdet.(17:13)

Tobias Köbler kämpfte an diesem Abend gegen einen weiteren der insgesamt acht deutschstämmigen Russen Johann Eitel.

Köbler starte überlegt und sicherte mit 1:0 die erste Runde. Die Runden 2 und 3 gingen auf das Konto des Bayreuthers, ehe der Weißenburger in Runde 4 wieder zurück in den Kampf fand. So musste die 5. Runde entscheiden, in der der TSVler eine große Chance zum Sieg nicht nutzen konnte, und knapp mit 2:0 nach zehn Kampfminuten verlor.(19:16)

Die Entscheidung musste also im letzten Kampf des Abends fallen, in dem Manuel Böll gegen Alexender Badewitz auf der Matte stand. Überraschend konnte der Oberfranke schon die erste Griffaktion wirkungsvoll ansetzten und einen Schultersieg erringen.(Endstand 19:20)

Die Weißenburger belegen zum Abschluß der Landesligavorrunde den dritten Platz (9:5 Punkte) hinter dem TSV Zirndorf (12:2) und SC Oberölsbach(10:4). Vierter ist Lichtenfels(8:6) vor Hof(6:8) und Erlangen(5:9), das Tabellenende bildet Bayreuth(4:10) vor Rehau(2:12). 

 

Am vergangenen Wochenende hatten die Nachwuchsringer des TSV 1860 Weißenburg zwei Heimkämpfe zu bestreiten. Zuerst besiegte die Schüler den TSV Cadolzburg mit 28 zu 8 Punkten und anschließend erzielten sie gegen den TSV Schonungen ein 20 zu 20 Unentschieden.

Im ersten Kampf holten Simon Will, Vincenzo Pecuraro, Julian Felleiter, Lukas Will, Michael Wolfshöfer ,Felix Lemke und Artur Rolzing die Punkte. Stefan Wolfshöfer erzielte ebenfalls noch einen Schultersieg, da er jedoch zu schwer war gingen die Punkte an den Cadolzburger.

Gegen den TSV Schonungen waren Simon Will, Vincenzo Pecuraro, Julian Felleiter, Felix Lemke und Artur Rolzing siegreich.

 

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08/10/2005     24:12-Erfolg der Weißenburger Ringer im vorletzten Kampf der Landesliga-Vorrunde

 

Die Ringer des TSV 1860 haben am Samstag auf heimischer Matte gegen den RSC Rehau wieder souverän gezeigt, dass sie zum Favoritenkreis der Landesliga gehören. Dabei bleiben die Aktiven Tigran Abrahamijan, Peter Wägemann und Dieter Hilpert auch im sechsten Kampf der Saison ungeschlagen.

 

In der 55kg-Freistil-Klasse fackelte wieder einmal Tigran Abrahamjan nicht lange und zwang seinen Gegner Roman Eiswert noch in der ersten Runde auf beide Schultern. (Zwischenstand 4:0)

Kemal Öztas wurde in der ersten Runde durch einen sehenswerten Überwurf überrascht. Aber auch in den Runden 2 und 3 konnte der Weißenburger nicht die Mittel finden, um den Kampf zu drehen und seinen Rehauer Gegner Karban zu bezwingen.(4:3)

In der 60kg-Klasse stand Roland Scheibe Dimitri Fichtner gegenüber. Scheibe gewann konzentriert und kam in der ersten Runde zu einem klaren 5:0-Erfolg. In der folgenden Runde wurde der TSVler allerdings mit einem blitzschnellen Schulterschwung bezwungen und geschultert.(4:7)

In die 96kg- Klasse war für Weißenburg mannschaftsdienlich der nur 74kg schwere Christian Will aufgerückt. Der Judoka ergriff sehr zur Freude der Zuschauer die Initiative gegen Matthias Duymaz. Mit zwei Armzügen sicherte sich Will schnell die erste Runde mit 6:0. Mit einer starken konditionellen Leistung und dem absoluten Siegeswillen gelang es ihm schließlich in der vierten Runde den tollen Punktsieg zu erringen und die Weißenburger auf die Siegesstraße zu führen.(7:8)

Peter Wägemann stand in der 66kg-freistil-Klasse Michael Böhm gegenüber. Der Weißenburger Leistungsträger kam schnell zu einer komfortablen Punkteführung. Nach einer Unachtsamkeit witterte der Rehau nach einer Konteraktion die Siegchance und brachte Wägemann an den Rande eine Schulterniederlage. Der TSVler befreite sich im Anschluß aus der gefährlichen Lage und legte mit etwas Wut im Bauch seinen Kontrahenten „aufs Kreuz“.(11:8)

In der Gewichtklasse bis 84kg stand Jörg Dinkelmeyer kein Gegner gegenüber, sodaß den Weißenburger schon nach dem Wiegen vier Punkte gutgeschrieben werden konnten.(15:8)

Matthias Lutz, im Leichtgewicht griechisch-römisch, zeigte gegen Ralph Welsch eine solide Leistung, wo er in den entscheidenden Momenten die Punkte zum Sieg erzielte.(18:9)

In der 84 kg-Klasse freistil stand Dieter Hilpert dem Rehauer Freistilspezialisten Jörg Schnabel gegenüber. Der Dettenheimer ging in der ersten Kampfrunde behutsam zu Werke. Nachdem er die aber mit 3:1 gewonnen hatte, startete Hilpert voll durch, und rang seinen Gegner mit 5:0 und 7:0 überlegen nieder.(21:9)

Einen Topkampf lieferte an diesem Abend auch Tobias Köbler. In der 74kg-Klasse schaltete der Weißenburger in den höchsten Gang und ließ seinem Gegner nie die Chance zum Sieg. Nach drei gewonnen Runden (6:0, 6:0 und 2:0) feierten die TSVler den siebten Sieg an diesem Abend. (24:9)

Im letzten Kampf hatte Manuell Böll wohl die schwerste Aufgabe an diesem Abend zu bewältigen. Gegen den starken Ayhan Büllbüllü hatte der 7kg leichtere Böll einen scheren Stand. Trotz sehr tapferer und kämpferischer Leistung musste der Weißenburger nach 6 Minuten den kürzeren ziehen und verlor.(Endstand 24:12)

 

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01/10/2005     Weißenburger Ringer erreichen in Erlangen ein Unentschieden

 

Am vergangenen Wochenende musste die Ringerstaffel des TSV 1860 Weißenburg auswärts beim TV Erlangen antreten. Die Vorzeichen standen für die Weißenburger alles andere als günstig, denn es fehlten diesmal Jörg Dinkelmeyer und Kemal Öztas.

Zum Auftakt der Begegnung standen sich in der Gewichtsklasse bis 84 kg Erik Khachaturov und Sebastian Claußnitzer gegenüber. Der Erlangener holte in der vierten Runde für sich die entscheidenden Punkte und brachte seine Mannschaft mit 3 zu 1 in Führung. Anschließend machte Tigran Abrahamjan kurzen Prozess und schulterte seinen Gegner Julian Dreyer in der dritten Minute.

Stefan Hilpert startete im Schwergewicht und kämpfte gegen den 20kg schwereren Tobias Nendel aufopferungsvoll, trotzdem gab es nach 6 Minuten Kampfzeit eine knappe Punktniederlage.

In der Klasse bis 60 kg schenkten sich der Weißenburger Roland Scheibe und der Erlangener Max Strampfer nichts. Die Partie ging über die volle Kampfzeit von 10 Minuten, wobei am Ende der Erlanger knapp die Nase vorne hatte.

Didi Hilpert ging in gewohnter Weise aggressiv  gegen seinen Kontrahenten Raphael Riedel vor und holte für sich und seine Mannschaft einen klaren Punktsieg und drei Punkte für sein Team.

Einen äußerst spannenden und Abwechslungsreichen Kampf lieferten sich der TSV 1860 Ringer und Sven Bachmann. Den ersten Durchgang entschied der Erlangener noch für sich, doch anschließend zeigte Peter Wägemann einige sehenswerte Griffaktionen und besiegte den routinierten Heimringer klar.

Über die volle Kampfzeit musste auch Tobias Köbler, der dieses mal in die Klasse bis 84 kg aufgerückt war, gegen Heiko Koch gehen. Mit 3 zu 2  Wertungspunkten ging der Kampf an den Heimringer.

Vor den letzten beiden Begegnungen stand es 19 zu 11 für die Weißenburger und für den Gesamtsieg fehlte noch ein Punkt, andererseits durften die Weißenburger nicht mehr zu viele Punkte abgeben, da sonst die Erlangener den Mannschaftssieg für sich verbucht hätten.

Zunächst kämpfte Manuel Böll gegen einen der stärksten Erlanger Oliver Krieger hervorragend, doch er musste eine Punktniederlage hinnehmen.

So stand es vor dem letzten Kampf des Abends 19 zu 16 für die Weißenburger.

Christian Will und Alexander Dill kämpften verbissen um den Gesamtsieg. Nach 6 Minuten Kampfzeit stand der Erlangener als Punktsieger fest und holte für seine Mannschaft drei Wertungspunkte, die letztendlich das Endergebnis von 19 zu 19 besiegelten.

 

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24/09/2005     Die Weißenburger Ringer besiegen sensationell den Spitzenreiter der Landesliga Nord 

 

Die Ringer des TSV 1860 haben am Samstag vor heimischer Kulisse gegen den TSV Zirndorf den Spitzenreiter und Aufstiegsaspiranten der Landesliga mit 18:17 besiegt.

In einem bis zum Ende spannenden Mannschaftskampf konnten die Weißenburger ihren dritten Sieg im vierten Kampf erringen.

Zu Beginn des Kampfes wurden auf Antrag der Zirndorfer zwei Kämpfe vorgezogen. So startete diesmal Tobias Köbler (74kg freistil). Gegen den starken Ausländer Souleimanidis konnte Köbler voll mithalten. Nach einer schönen Konteraktion hatte sich der Weißenburger zwar die Führung erkämpft, musste sich aber dennoch knapp nach Punkten geschlagen geben. (Zwischenstand 0:3)

Im zweiten vorgezogenen Kampf stand wieder einmal Spitzenringer Thomas Hitz auf der Matte. Das TSV-Freistilass, in der 84kg-Klasse ringend, hatte den ehemaligen 04-Nürnberger Waclaw Wielopolski zum Gegner. In einem ausgeglichenen und hartumkämpften Fight, musste die Entscheidung erst in der fünften Kampfrunde fallen. Nach 10 Kampfminuten konnte schließlich Hitz durch eine enorme Leistung und Routine wertvolle Punkte erkämpfen und somit den Sieg klar machen.  (3:5)

In der 55kg –Klasse stand wieder der Armenier Tigran Abrahamijan auf der Matte. Schon in der ersten Minute startete „Turbo“-Tigran den ersten Angriff und schulterte seinen Gegner überlegen. (7:5)

Im ungeliebten Griechisch-römisch-Stil musste der Schwergewichtler Kemal Öztas gegen Tim Kerscher antreten. Der 1,95m-Mann aus Zirndorf spielte seine körperlichen Vorteile voll aus un dkonnte die entscheidenden Punkte zum Sieg erzielen. (7:8)

Der junge Artur Rolzing, der wegen einer Grippe mit Fieber auf der Matte stand, war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte  und gab gegen Marco Sandeck die Punkte ab. (7:11)

Dieter Hilpert hatte in der 96-kg-Klasse Uwe John zum Gegner. Mit starker konditioneller Verfassung erkämpfte sich „Didi“ Hilpert die kampfentscheidenden Punkte. Schon nach der dritten Runde und 19:4-Punkten stand der 8 kg leichtere Sieger aus Weißenburg fest. (10:11)

Peter Wägemann hatte Frank Marquart in der Klasse bis 66kg zum Gegner.

Souverän ringend konnte sich der TSVler mit 10:3 die erste Runde sichern. In der zweiten Kampfrunde konnte Wägemann seine Leistung noch toppen und den Kampf mit einem Schultersieg krönen. (14:11)

Jörg Dinkelmeyer stand gegen den Zirndorfer Habereder auf der Matte. Im ausgeglichenen Kampf konnten sich beide zunächst eine Runde erkämpfen. Im folgenden Kampfverlauf konnte der Weißenburger auf Grund seiner Teilnahme beim Brombachseemarathon letzte Woche nicht mehr alle Kraftreserven zünden und verpasste damit knapp den Sieg. (15:14)

Matthias Lutz trat gegen den deutschen Jugendmeister Christian Götz an. Nach einer knappen ersten Runde (2:3) für den Zirndorfer, setzte Lutz alles daran den Kampf noch zu drehen. Leider konnte der Weißenburger keine Aktion gewinnbringend ansetzen, so dass Götz den Punktsieg erzielen konnte. (15:17)

Im letzten Kampf musste es diesmal Erik Khachatourov gegen Michael Horst richten. Schon zu Beginn des Kampfes konnte der Georgier seinen gefürchteten Kopfhüftschwung ansetzen und war dem Schultersieg sehr Nahe. In den beiden folgenden Runden wurde der Kampf noch mal spannend, doch der Weißenburger sicherte sich die entscheidenden Runden und führte den von den Aktiven und den rund 100 Zuschauern vielumjubelten Sieg herbei. (Endstand 18:17)

 

Die Nachwuchsringer des TSV 1860 Weißenburg mussten sich im Vorkampf mit dem TSV Burgebrach auseinandersetzen, wobei es eine 20 zu 14 Niederlage gab. Zum ersten Mal standen Felix Streng und Jonas Stengel in der Schülermannschaft. Beide zeigten eine gute Vorstellung, doch am Ende der jeweiligen Begegnung mussten sie knappe Niederlagen einstecken.

Die Punkte für die Weißenburger Staffel holten Julian Felleiter, Michael Wolfshöfer, Felix Lemke und Artur Rolzing.

 

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17/09/2005     26:11-Erfolg der Weißenburger Ringer im ersten Auswärtskampf der Landesliga Nord

 

Die Ringer des TSV 1860 haben im ersten Auswärtskampf gegen die Zweitbundesligareserve vom ASV Hof voll zugeschlagen und einen achtbaren 26:11-Sieg errungen.

In der 55kg-Freistil-Klasse legte einmal mehr Tigran Abrahamjan voll los und holte schon in der zweiten Kampfrunde einen Schultersieg für Weißenburg. (Zwischenstand 4:0)

Im Schwergewicht bot Kemal Öztas einen sehr guten und spannenden Kampf. Erst in der 5 Kampfrunde musste der TSVler dem Heimringer Stefan Mothes den Sieg überlassen. (6:3)

In der 60kg-Klasse stand wieder der junge Roland Scheibe in der Weißenburger Mannschaft.

Sein Gegner Jan-Eric Nehl erreichte auf der Waage nicht das geforderte Gewichtslimit, womit die Punkte auf das Konto der TSV gingen. (10:3)

In der 96er Klasse war Weißenburg mit Dieter Hilpert besetzt.  Gegen den starken Tschechen Ales Kastl holte der Erfolgsringer vom TSV sicher drei Runden und gewann nach Punkten. (13:3)

Im Leichtgewicht Freistil spielte Peter Wägemann sein Talent und ganzes Können aus, um einen nichtgefährdeten 13:0 Punktsieg zu sichern. (16:3)

Jörg Dinkelmeyer kämpfte in der 84 kg-Klasse griechisch-römisch gegen den jungen Maximilian Barthelmes, den er nach zwei verlorenen Runden dennoch mit Kopfzug schultern konnte. (20:3)

Matthias Lutz, in der klassischen 69kg-Klasse ringend, konnte gegen den Hofer Azizsir wertvolle Punkte sammeln und überzeugte nach drei Runden mit einem sehenswerten Punktsieg. (23:3)

In die 84 kg-Klasse freistil rückte diesmal Tobias Köbler auf. Gegen den Hofer Ricco Zeh wurde Köbler in der ersten Runde überrascht und geschultert. (23:7)

Christian Will im Weltergewicht freistil konnte seinen Erfolg von letzter Woche nicht wiederholen. In der ungeliebten Freisilklasse war er seinem Konkurrenten Christian Spörl unterlegen und musste eine Schulterniederlage hinnehmen. (23:11)

Im letzten Kampf des Abends zeigte auch der für Weißenburg ringende Georgier Erik Khachaturov all sein Könnnen. Mit blitzsauberen Techniken holte er Punkt um Punkt. Schließlich hatte Khachaturov drei Runden und damit den kampf sicher gewonnen. (Endstand 26:3)

Am kommenden Wochenende stehen die TSV-Ringer gegen Zirndorf ab 19.30 Uhr wieder auf heimischer Matte. Es wird ein spannender Kampf erwartet, da die Gästemannschaft bisher sehr erfolgreich ihre Kämpfe bestritt. Die Schülerringer bestreiten ab 18.30 Uhr den Vorkampf gegen den TSV Burgebrach.

 

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10/09/2005    Unglückliche 17:18-Niederlage im zweiten Heimkampf

 

Die Weißenburger Ringer verloren den zweiten Heimkampf inder neuen Landesligarunde unglücklich und denkbar knapp mit 17:18 Punkten. Schon auf der Waage verfehlte der Georgier Erik Khachaturov im TSV-Dress das Limit von 74 kg um 100 Gramm, sodass ein sicher geglaubter „4er“ schon vor Kampfbeginn verloren ging.

In der 55kg-Freistil-Klasse zeigte wieder einmal Tigran Abrahamjan seine körperliche Überlegenheit und schulterte seinen Bernd Reindl noch in der ersten Runde.

Kemal Öztas, wieder in der TSV-Mannschaft, stellte sich dem 20 kg schwereren Oberölsbcher Thomas Seitz. Nach sechs Minuten Kampfzeit musste er aber dem Gegner trotz zufriedenstellender Leistung mit 0:7 Punkten den Sieg überlassen.

In der 60kg-Klasse stand der junge Neuzugang Artur Rolzing in der Weißenburger Mannschaft.

Gegen den starken Thomas Gertloff hatte der Youngster einen sehr schweren Stand und verlor nach drei Wertungsrunden.

Stefan Hilpert kämpfte in der 96er Klasse gegen den erfahrenen Freistilspezialisten Gerhard Burkhardt. In dem zu Beginn ausgeglichenen Kampf nutzte Burkhardt eine Konterchancen zum überraschenden Schultersieg für Oberölsbach.

Peter Wägemann, der sich schon zu Beginn der Landesligasaison in sehr guter Verfassung zeigt, ließ seinem Gegner Michael Gottschalk nicht den Hauch einer Chance und fuhr souverän einen Schultersieg für Weißenburg ein.

Jörg Dinkelmeyer kämpfte in der 84 kg-Klasse griechisch-römisch gegen Matthias Geitner. Unglücklicherweise wurde er in der zweiten Kampfminute mit einem Kopfzug überrascht und landete auf den Schultern.

Im Leichtgewicht griechisch-römisch überzeugte Matthias Lutz. In einem sehr kampfbetonten Fight krönte Lutz seinen Einsatz mit einem souveränen Punktsieg.

In der 84 kg-Klasse freistil stand „Didi“ Hilpert dem Oberölsbacher Jörg Geitner gegenüber. Von der ersten Sekunde an hellwach blieb dem Gästeringer nie die Möglichkeit, einen Sieg zu landen. Nach drei Kampfrunden und 14:2 Punkten war dar Kampf für den Dettenheimer entschieden.

Nun musste bei einem Zwischenstand von 14:14 die Entscheidung in den beiden Weltergewichtsklassen fallen.

Tobias Köbler hatte mit Tobias Stich einen guten Ringer zum Gegner, der dem durch eine Knieverletzung lädierten Weißenburger von Anfang an unter Druck setzte und in der zweiten Runde sogar zu einem überraschenden Schultersieg kam.

Also musste Christian Will „die Kohlen aus dem Feuer hohlen“ und mit einem Schultersieg zumindest noch ein Unentschieden zu hohlen.

Will, der für Khachaturov, in die Mannschaft aufrückte,  kämpfte verbittert und konnte mit schönen Griffen Wertungen erzielen. Trotz seiner tollen Leistung und dem verdienten Punktsieg konnten die Weißenburger den Kampf nicht mehr umbiegen und hatten so mit 17:18 Punkten das nachsehen.

 

Am kommenden Wochenende sind die Ringer zu Gast in Hof. Der nächste Heimkampf ist am 23. September gegen den TSV Zirndorf.

 

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03/09/2005    Auftaktsieg in der Landesliga

Die Weißenburger Ringer starteten am vergangenen Samstag gleich mit einem 21:16-Heimsieg in die neue Kampfsaison. Nach dem Abstieg aus der Bayernliga war es sehr wichtig für die TSVler, sich gut in die neue Liga einzufinden und zu positionieren.

Gerungen wurde mit vielen neuen Regeln und neuen Kampfzeiten.

Den Anfang machte Tigran Abrahamjan in der 55kg-Freistil-Klasse, der seinen Gegner schon in der ersten Runde auf Kreuz und den Grundstein für den späteren Mannschaftserfolg legte.

Im Schwergewicht bis 120kg stellte sich mannschaftsdienlich Dieter Hilpert seinem Lichtenfelser Gegner. In gewohnter kämpferischer Manier verlangte Hilpert seinem Gegner alles ab und konnte Runde für Runde gewinnen und verzeichnete sogar in der letzten Kampfminute noch einen Schultersieg. 

Einen hervorragenden Kampf bot in der 60 kg-Klasse im TSV-Dress Roland „Roli“ Scheibe, der sich einen guten Fight gegen Johannes Großmann lieferte. Nach zweier mit Punkten verlorenen Runden konnte Scheibe in der dritten Kampfrunde und einen tollen Schultersieg erkämpfen.

Da der Lichtenfelser Hopf verletzungsbedingt in der 96er Klasse aufgab, konnte Stefan Hilpert die vollen Wertungspunkte einfahren.

Im Leichtgewicht Freistil stand Peter Wägemann dem Lichtenfelser Chrisoph Meixner gegenüber. Taktisch gut eingestellt sichere sich Wägemann drei Kampfrunden und geann deutlich nach Punkten.

So stand es zur Pause nach fünf Kämpfen schon 19:0 für Weißenburg, doch sollten noch sehr starke Gegner auf die TSV-Riege treffen.

In der 84 kg-Klasse griechisch-römisch musste Jörg Dinkelmeyer gegen den routinierten Jürgen Fenzlein antreten. Aus Unachtsamkeit verlor der Weißenburger die 1. Runde und fand nicht die geeigneten Mittel, das Ruder noch herumzureißen und den Kampf zu gewinnen.

Matthias Lutz war wohl der unglücklichste Ringer am Abend, obwohl er zwar mehr Wertungspunkte wie sein Gener machte (9:5), verlor Lutz wegen der neuen Regeln mit 1:3 Runden.

Stefan Beege in der 84 kg-Klasse freistil hatte einen körperlich starken Kontrahenten. In einem absolut gleichwertigen Kampf musste Beege nach vier Kampfrunden allerdings mit 6:7 Punkten den „Kürzeren“ ziehen.

Der Weißenburger Joker Christian Will hatte gegen Daniel Luptowicz wenig Möglichkeiten zu Erfolg, obwohl er sogar mit 3:0 Punkten in Führung ging.

Im letzten Kampf des Abends stand Tobias Köbler bei einem Zwischenstand von 21:12 für Weißenburg auf der Matte. Da Köbler noch an einen langwierigen Knieverletzung laboriert, gab er die Punkte in dem bis dahin entschiedenen Mannschaftskampf ab.

 

Die einzelnen Kampfergebnisse:

55 kg (F):    Tigran Abrahamjan    :    Johannes Kraus    Schultersieg

60 kg (G):    Roland Scheibe    :    Johannes Großmann    Schultersieg                    

66 kg (F):    Peter Wägemann    :    Christoph Meixner    Punktsieg    7:0

66 kg (G):    Matthias Lutz    :    Markus Mohr    Punktniederlage 9:5

74 kg (F):    Tobias Köbler    :    Jan Mundel    Aufgabe         

74 kg (G):    Christian Will    :    Daniel Luptowicz    Punktniederlage 3:11

84 kg (F):    Stefan Beege    :    Christian Thierauf    Punktniederlage 6:7

84 kg (G):    Jörg Dinkelmeyer    :    Jürgen Fenzlein    Punktniederlage 0:7

96 kg (F):    Stefan Hilpert    :    Roland Hopf    Aufgabesieg              

120 kg (G):    Dieter Hilpert    :    Jan Georg Höppel    Schultersieg

 

 

Am kommenden Wochenende folgt gleich der zweite Heimkampf der Saison. Zu Gast sind die Ringer des SC Oberölsbach. Hier werden die TSV-Kämpfer erneut versuchen zu punkten. Erwarten werden sehr spannende Kämpfe mit Derbycharakter. Die Weißenburger hoffen auf regen Zuschauerzuspruch. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Landkreishalle.

 

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12/06/2005    Freundschaftsturnier der Ringer in Österreich

 

Die Ringer des TSV 1860 Weißenburg folgten der Einladung ihres langjährig befreundeten Ringervereins RSC Inzing/ Tirol, der anlässlich seines zehnjährigen Vereinsjubiläums ein Freundschaftsturnier mit drei geladenen Mannschaften ausrichtete.

Der Ring-Sport-Club Inzing, der sportliche in der 1. österreichen Liga kämpft  löste sich im Jahr 1995 aus dem Großverein ASV des Innsbrucker Vororts heraus und leistet seit dem sehr erfolgreiche Arbeit und besitzt ein solides und reges Vereinsleben.

Am Freitag Abend reisten die Weißenburger Schüler- und Seniorenringer unterstützt von ihrem Anhang nach Tirol an und wurden in Inzing herzlich empfangen. Nach dem Beziehen der Quartiere und dem offiziellem Mannschaftswiegen war gemütliches Beisammensein angesagt.

Am Samstag Vormittag bestritten insgesamt 4 Schülermannschaften aus Österreich und unsere Schülerringer Mannschafts- und Einlagekämpfe.

Im ersten Seniorenmannschaftskampf des Tages trafen die Weißenburger auf eine Auswahlmannschaft aus Mörbisch im Burgenland. Das mit vielen Kaderringern angetretene Team stellte zwar für die Weißenburger eine schwere Aufgabe dar, doch konnte die TSV-Ringer die entscheidenden punkte zum 22:21-Sieg landen und sich für das am Abend stattfindende Finale gegen den RSC Inzing qualifizieren. Erfolgreich standen hier auf der Matte Dieter Hilpert, Jörg Dinkelmeyer, Benjamin Lemke und Dominik Mastronicola.

Am Nachmittag wurden Spaziergänge an den Inn unternommen, Kaffee getrunken und sich ein wenig für das bevorstehend Finale ausgeruht.

Im Kampf gegen die Gastgeber vom RSC Inzing ging in der Klasse bis 60 kg Roland Scheibe auf die Matte. In einem spannenden Kampf konnte Scheibe im entscheidenden Augenblick nicht die notwendigen Wertungspunkte erzielen und verlor knapp mit Punkten gegen seinen Kontrahenten Simon Draxl. Im Schwergewicht konnte Dieter Hilpert wieder einmal glänzen. Mit ständiger Angriffslust und körperlicher Schwerstarbeit konnte Hilpert die nötigen Punkte zum Sieg erringen. Mit Dominik Bernstein stand erneut ein Youngster auf der Matte, der alles versuchte, doch am Ende nach einem guten Fight den kürzeren ziehen musste.

Stefan Hilpert, der nach einer langen Verletzungspause (Kreuzbandschaden im Knie) wieder einsatzbereit war, trotzte seinem Gegner Christian Gassl. Der Inzinger gewann die erste Runde. Stefan Hilpert konterte und glich  mit der zweiten gewonnen Runde aus, sodass die Entscheidung im dritten Kampfabschnitt gesucht werden musste, indem der Heimringer allerdings leichte konditionelle Vorteile hatte und den Punktsieg einfuhr.

In der Gewichtsklasse bis 66 kg griechisch-römisch stand Matthias Lutz auf der Matte, der fit und gut trainiert, seinem Gegner nie die Chance zum Sieg ließ und souverän gewann. In den anschließenden Kämpfen mussten die Weißenburger Dominik Mastronicola und Benjamin Lemke gegen die starken Taijc-Brüder antreten, die bereits österreichische Staatsmeister sind und die bei internationalen Turnieren auf der Matte stehen. Natürlich hatten beide wohl die schwersten Aufgaben an diesem Abend zu erfüllen, doch konnten sich beachtlich aus der Affäre ziehen und die Niederlagen in Grenzen halten.

Im abschließenden Kampf mussten Jörg Dinkelmeyer gegen den Ungarn Zolt Maguarosi  ebenfalls eine knappe Niederlage einstecken, was zu einem Endstand von 24:14 für Inzing führte.

So ließ man es am Abend  gemütlich angehen und konnte bei der anschließenden Feier im Feuerwehrhaus Inzing die eine oder andere Freunschaft schließen und sich näher kennenlernen. Nach dem einen und anderen Bier war später der Tanz bei flotter Rockabilly-Musik, bei dem ganz klar die Weißenburger samt Anhang die Oberhand behielten.

Leicht verkatert ging es dann am Sonntag Mittag  wieder mit dem Bus Richtung Heimat, wo wir dann gegen 17.00 Uhr in Weißenburg eintrafen.

Im großen und ganzen sind wir den Inzinger Ringern dankbar für ein schönes und ereignisreiches Wochenende in Tirol.

 

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30/04/2005    Weißenburger Nachwuchsringer waren beim Rudolf-Rotter-Turnier in Weißenburg erfolgreich

 

Am letzten Wochenende im April fand in der Landkreisturnhalle das dreizehnte Rudolf-Rotter-Gedächtnis-Turnier statt. Insgesamt gingen 190 Teilnehmer von 26 verschiedenen bayerischen und österreichischen Vereinen an den Start.  Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hatte wie auch in den Jahren zuvor Oberbürgermeister Reinhard Schwirzer übernommen.

Für den reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung hatte die Ringerabteilung des TSV 1860 Weißenburg eine Vielzahl von Helfern zur Verfügung und pünktlich um 16.00 Uhr konnte dann wie eingeplant die Siegerehrung abgehalten werden. An dieser Stelle sei noch einmal den ganzen Helfern und Betreuern für ihre Arbeit recht herzlich gedankt.

Die Nachwuchsringer des TSV 1860 schlugen sich trotz der sehr starken Besetzung  beachtlich und in der Vereinswertung belegten die Weißenburger den hervorragenden sechsten Platz.

In der Jugend-E starteten Simon Will (21kg), Marlies Wolfshöfer (23 kg), Simon Wallmüller (31 kg), Niclas Enderlein (31 kg), Alexander Roth (31kg), und Jonas Stengel (28kg).

In der Jugend-D waren Philip Helfenberger (31kg), Michael Wolfshöfer (34kg), Lukas Will (31kg), Johannes Michel (29kg), Julian Felleiter (31kg) und Vincenzo Pecuraro vertreten.

Felix Lemke startete in der C-Jugend in der Gewichtsklasse bis 38 kg, er hatte gleich zu beginn zwei starke Kontrahenten und so kam für ihn bereits in der zweiten Runde das Aus.

Zweite Plätze belegten jeweils Philip Helfenberger (16 Teilnehmer, 4 Schultersiege, eine Punktniederlage), Michael Wolfshöfer (11 Teilnehmer, 4 Schultersiege, eine Punktniederlage) und Vincenzo Pecuraro (8 Teilnehmer 3 Schultersiege, eine Punktniederlage).

Einen dritten Rang erkämpfte sich Niclas Enderlein (5 Teilnehmer). Den undankbaren vierten Platz errangen Simon Wallmüller (5 Teilnehmer), Jonas Stengel (9 Teilnehmer) und Julian Felleiter (18 Teilnehmer, 5 Schultersiege, eine Punktniederlage). Auf dem fünften Rang landete Alexander Roth.

Die Finalkämpfe verpassten knapp Marlies Wolfshöfer, Johannes Michel, Simon und Lukas Will, sie erreichten in ihrem Pool jeweils den vierten Platz und belegten somit in ihrer Gewichtsklasse den 7. Platz.

Insgesamt zeigten die Weißenburger Nachwuchsringer hervorragende Leistungen und sie konnten sich in ihrer jeweiligen Gewichts- bzw. Altersklasse gegen die starke Konkurrenz sehr gut behaupten.

 

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Bambinitraining ein voller Erfolg

 

Seit fast genau zwei Jahren haben die Ringer eine neue Trainingsgruppe gebildet. Jeden Dienstag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr findet in der Turnhalle „An der Bortenmachergasse“ das Bambinitraining statt. Unter der Leitung der Übungsleiter „Goppa“ Dinkelmeyer und Wolfgang Schießl trainieren derzeit zwischen 10 und 15 Nachwuchsringer zwischen 4 und 6 Jahren. Ziel der Übungsstunden ist weniger das tatsächliche Ringertraining und Wettkampfvorbereitung als vielmehr das altersgerechte, spielerische Erlernen von Bewegungsabläufen und Turnübungen. So werden beispielsweise Fang- und Geschicklichkeitsspiele durchgeführt, die die Kinder auch aus dem Kindergarten oder anderen Kindergruppen kennen. Danach wird den Kindern, die meist einen sehr großen Bewegungsdrang mitbringen, gezeigt, wie man Rollen macht, ein Rad schlägt oder im Kopfstand stehen bleibt und nicht umfällt. Inzwischen sind schon ein Paar Kinder in die Schülerringer-Mannschaft nachgerückt und erkämpfen sich bei Turnieren erste erfolge.

Am 07. Mai 2005 haben sich die Schülerringer auf der Verbraucherausstellung WUG 2005 bei einem Auftritt vorgestellt und die Sportart Ringen präsentiert.

 

Das Bambinitraining kann einen großen Beitrag dazu leisten, dass sich ein Kind in diesem Alter körperlich gesund entwickelt und auch lernt sich im Umgang mit Gleichaltrigen kollegial und sozial zu verhalten. Wenn sie denken, dass das Bambinitraining auch ihrem Sprössling gefallen könnte, schauen sie doch einfach mal für ein Probetraining vorbei. Wir freuen uns immer auf neue, interessierte „Kämpfer“.

Die Trainingszeiten sind Dienstags 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr für die Bambinis und Dienstag und Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr für die Schülerringer ab 6 Jahren, jeweils in der Turnhalle „An der Bortenmachergasse“.  Kontakt: Heiner Wägemann, Tel. 09141.71348

 

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15/02/2005     Bei den Bayerischen Meisterschaften: Einmal Silber, einmal Bronze

 

Bei den Bayerischen Meisterschaften der Ringer konnte Benedikt Mastronicola bei den A-Jugendlichen und Peter Wägemann bei den Junioren den dritten Platz erkämpfen.

 

Am vergangenen Samstag und Sonntag fanden in Deggendorf die Titelkämpfe um die Bayerische Meisterschaft der Jugend A und Junioren im Freistil statt. Von der Ringerabteilung des TSV 1860 Weißenburg starteten Roland Scheibe, Benedikt Mastronicola, Benedikt Lemke und  Peter Wägemann.

In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse bis 76 kg startete Benedikt Mastronicola bei der A-Jugend und musste sich gegen 13 Kontrahenten durchsetzten. In der Vorrunde kämpfte Benedikt selbstbewußt und konnte mit seinem Spezialgriff drei Schultersiege erzielen. Erst in der 5. Runde traf er auf den starken Fabian Appel vom SV Johannis Nürnberg, wo er sich knapp mit 0:4-Punkten geschlagen geben musste. In den anschließenden Finalkämpfen konnte keiner der Gegner den TSVler mehr gefährden und Mastronicola konnte noch zwei Schultersiege und die verdiente Silbermedaille erringen. Der Johanniser Appel holte sich im Endklassement den Titel des bayerischen Meisters.

In der gleichen Altersklasse startete auch Roland Scheibe in der Gewichtsklasse bis 58 kg. Der Weißenburger schulterte seinen ersten Gegner, ehe er im zweiten Kampf sich nach Punkteführung noch das Heft aus der Hand nehmen ließ und nach 6 Kampfminuten knapp verlor. In der dritten Runde war dann für den Weißenburger Schluss, da er gegen den späteren Vizemeister Martin Welk aus Penzberg nicht gewinnen konnte.

 

Am Sonntag starteten dann einen Tag später die Junioren, wo die Weißenburger Ringer mit Peter Wägemann und Benjamin Lemke vertreten waren.

Peter Wägemann, in der 66 kg-Klasse ringend, hatte mit einem Schultersieg einen guten Start ins Turnier. Schon im zweiten Kampf traf Wägemann auf edn späteren bayerischen Meister Martin Preiß aus Hof, wo sich der Weißenburger geschlagen geben musste. Als Zweitplatzierter der Vorrundengruppe musste Wägemann gegen seinen Trainingskameraden Josef Hinterreiter aus Anger antreten. Hinterreiter ist Auszubildender bei der Polizei in Eichstätt und auf Grund dessen des öfteren bei den Weißenburger Ringern zu Gast im Training.

In diesem Kampf musste zwar der Weißenburger den in der Bundesligastaffel des SC Anger eingesetzten Hochreiter den Sieg überlassen, konnte sich aber im Kampf um Platz 3 gegen den Erlangener Dill klar durchsetzen.

In der Gewichtsklasse bis 74 kg hatte Benjamin Lemke einen rabenschwarzen Tag erwischt und musste schon nach der Vorrunde unplatziert ausscheiden. In der mit 11 Teilnehmern stark besetzten Gewichtsklasse war an diesem Tag für den Weißenburger nichts zu holen.

Am kommenden Wochenende folgt mit der bayerischen Meisterschaft im griechisch-römischen Stil die nächste schwere Aufgabe für die Weißenburger Nachwuchsringer. Bei diesem Turnier rechnet sich Benedikt Mastronicola große Chance aus, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

 

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20/01/2005     Dreimal Silber, zweimal Bronze in Neumarkt

Bei den Bezirksmeisterschaften im freien Stil waren die Weißenburger Mattenathleten wieder erfolgreich.

Mit drei Zweiten und zwei Dritten Plätzen konnten sich gleich mehrere Ringer des TSV in Neumarkt eine Medaille erkämpfen.

 

Neumarkt, Männer

 

Bei den Männern triumphierte wie im Vorjahr erneut Tigran Abrahamijan in der 60 kg-Klasse, der lediglich gegen den starken Nürnberger Bordihn das Nachsehen hatte. Seine restlichen Kämpfe konnte der Weißenburger durch starke Techniken für sich entscheiden und sich so die Silbermedaille sichern.  Dominik Bernstein belegte in der gleichen Gewichtsklasse mit zwei gewonnenen Kämpfen den fünften Platz.

Hervorzuheben ist die Leistung Peter Wägemanns, der in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 66 kg eine gute Leistung brachte aber nur den undankbaren 4. Platz belegen konnte. Nach vier gewonnen Vorrundenkämpfen konnte sich Wägemann bei insgesamt 13 Teilnehmern in der Klasse den zweiten Platz im Pool sichern. In den Finalkämpfen gegen die Bundesligaringer Greifelt und Wohlfahrt, beide vom SV Johannis Nürnberg, konnte er trotz toller Kämpfe unglücklicherweise nicht auf dem Podest landen.

Martin Lemke erreichte in der 55kg-Klasse den fünften Platz, wo er im kleinen Finale gegen den Zirndorfer Hoffmann gewinnen konnte.

Die beiden Weltergewichtler Benedikt Mastronicola und Benjamin Lemke konnten sich bei den Bezirksmeisterschaften der Männer nicht platzieren.

 

Neumarkt, Jugend

 

Einen Tag später wie die Männer waren die Jugendlichen in Neumarkt an der Reihe.

Dabei belegten die Weißenburger Nachwuchsringer Vincenco Pecuraro und Lukas Will einen hervorragenden zweiten Platz. Der quirlige Pecuraro startete in der 25kg-Klasse mit zwei Schultersiegen ins Turnier. Im Finalkampf um Platz Eins und Zwei traf „Vinni“ auf den Burgebracher Rippl und musste sich unglücklich knapp mit 1:3 Punkten geschlagen geben.

In der 31kg-Klasse konnte sich auch der trainingsfleißige Lukas Will nach vier nacheinander gewonnenen Ringkämpfen für das große Finale qualifizieren. Der Neumarker Schmid machte Will aber einen Strich durch die Rechnung und schnappte sich die Goldmedaille.

Julian Felleiter konnte sich in der 29kg-Klasse der D-Jugend den dritten Platz sichern. Mit etwas mehr Glück hätte sich Julian noch weiter vorne Platzieren können.

Dominik Bernstein, der schon am Vortag bei den Männern auf der Matte stand, konnte sich bei den Jugendlichen die Bronzemedaille erringen. Nach zwei gewonnen Vorrundenkämpfen konnte sich der Weißenburger den zweiten Platz im Pool sichern und erreichte durch einen 3:1-Punktsieg gegen seinen Oberölsbacher Finalgegner den 3. Platz.

In der Gewichtsklasse bis 28kg erreichte ebenso der tapfer kämpfende Johannes Michel zwei Vorrundensiege und somit die Qualifikation für die Finalkämpfe. Dort musste der junge Weißenburger allerdings den anderen den Vortritt lassen und musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben.

Michael Wolfshöfer konnte sich unter den 10 Teilnehmern der 34-kg-Klasse den respektablen 5. Platz sichern, was durchaus ein gutes Ergebnis für den TSV-Nachwuchsringer darstellt.

Marlies Wolfshöfer in der E-Jugend und Roland Scheibe in der A-Jugend konnten sich bei den Freistilmeisterschaften nicht platzieren und müssen nun auf die Meisterschaften im Griechisch-römischen Stil hoffen.

 

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18/12/2004    Saisonabschluß 2004 Bilanz

SS

PS

SN

TU

PN

Siege

Niederl

Kämpfe

Sieganteil

Punkte

Punkte /Kampf

Nachname

Vorname

Abrahamjan

Tigran

1

1

1

1

2

2

4

0,50

6

1,50

Beege

Stefan

3

1

1

3

2

5

0,60

12

2,40

Bernstein

Dominik

5

1

0

6

6

0,00

0

0,00

Böll

Manuel

5

1

1

0

7

7

0,00

0

0,00

Dinkelmeyer

Jörg

3

7

1

3

10

4

14

0,71

27

1,93

Hilpert

Dieter

9

5

9

5

14

0,64

21,5

1,54

Hilpert

Stefan

1

1

2

2

1

5

6

0,17

2

0,33

Hitz

Thomas

1

2

1

3

1

4

0,75

8

2,00

Kachaturov

Erik

4

1

1

4

2

6

0,67

9

1,50

Köbler

Tobias

4

2

1

1

4

4

8

0,50

8,5

1,06

Lemke

Benjamin

3

2

0

5

5

0,00

0

0,00

Lutz

Manfred

2

0

2

2

0,00

0

0,00

Lutz

Matthias

1

4

2

2

2

5

6

11

0,45

13

1,18

Mastronicola

Benedikt

1

1

4

2

1

7

8

0,13

4

0,50

Mastronicola

Dominik

2

2

4

2

6

8

0,25

8

1,00

Roth

Günter

1

1

0

1

1,00

4

4,00

Scheibe

Roland

1

1

3

4

4

2

11

13

0,15

7

0,54

Wägemann

Peter

4

1

3

1

4

5

8

13

0,38

19,5

1,50

unbesetzt

5

5

5

0,00

0,00

 

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